Weltbild

Unser Weltbild.

Grundlage unserer Investmententscheidungen.

 

1. Die Finanz- und Schuldenkrise ist nicht vorüber.

Die Verschuldung von Staaten und Unternehmen ist heute höher als vor der Krise 2007/2008.
Geldschwemme und Nullzinsen überlagern lediglich die Probleme und verschieben sie in die
Zukunft.

2. Das vorherrschende Geldsystem steht vor existentiellen Problemen.

Ungedecktes Papiergeld (Fiat Money) beruht ausschließlich auf Vertrauen in dessen Kaufkraft. Die
beliebige Geldvermehrung durch die Zentralbanken führt zu kontinuierlichen Schuldenexzessen an
deren Ende ein Vertrauensverlust die logische Konsequenz ist.

3. Die Zinsen werden sehr lange sehr niedrig bleiben.

Die enorme Schuldenlast von Staaten und Unternehmen ist nur bei niedrigen Zinsen
(vorübergehend) verkraftbar. Insbesondere vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden
wirtschaftlichen Abkühlung sind keine nennenswerten Zinserhöhungen realistisch.

4. Im Falle eines starken Inflationsanstiegs werden die Zentralbanken (insbesondere die EZB) nicht in der Lage sein, dem entgegenzuwirken.

Einem Inflationsanstieg könnte klassischerweise durch Geldmengenreduzierung und/oder
Zinsanhebung begegnet werden. Eine Methode zur zügigen Verringerung der Geldmenge ist nicht
ersichtlich. Eine Zinserhöhung in nennenswertem Maße wäre für weite Teile der Eurostaaten nicht
finanzierbar und würde den Fortbestand der Währungsunion erheblich in Frage stellen. Beide
geldpolitischen Instrumente fallen daher aus unserer Sicht aus.

5. Durch die Politik der Zentralbanken ist der Zins in seiner Funktion als natürlicher Risikoindikator abgeschaltet.

Dies führt bei vielen Investitionen am Markt zu einer Vernachlässigung der Risikobeurteilung und zu ökonomischen Fehlentscheidungen. Auch wenn der Zins Risiken nicht mehr anzeigt, sind diese nicht verschwunden.

6. Durch das Nullzinsniveau werden natürliche Marktbereinigungsprozesse verhindert und Investitionen getätigt, die in einem Normalzinsniveau unrentabel wären.

Nicht nur Staaten sondern auch zahlreiche Unternehmen weisen eine Verschuldung auf, die bei
einem marktkonformen Zinsniveau nicht finanzierbar wäre. Diese Unternehmen werden durch das
Niedrigzinsniveau künstlich am Leben gehalten („Zombiefizierung“).

7. Die Anzeichen einer weltweiten Anleihenblase sind unverkennbar.

Die Kurse weiter Teile des Anleihenmarktes befinden sich auf historischen Höchstständen.
Entsprechend stehen die Renditen sehr häufig in keinem angemessenen Verhältnis zum Risiko und
sind zum Teil sogar negativ.

8. Politik und Zentralbanken werden zu jedem erdenklichen Mittel greifen, um einen Kollaps des Geld- bzw. Bankensystems zu verhindern.

Bereits heute sind zahlreiche ökonomische Gesetzmäßigkeiten durch Staaten und Zentralbanken
außer Kraft gesetzt. Weitere Verzerrungen und Eingriffe in die Märkte sind absehbar und bei
Investitionsentscheidungen einzukalkulieren.

9. Die weltwirtschaftliche Bedeutung des asiatischen Raumes (insbesondere China) wird weiterhin erheblich zunehmen.

Die Wachstumsraten in Asien werden weiterhin erheblich über denen der USA und Europa liegen.
Die USA werden ihren Status als führende Wirtschaftsmacht in wenigen Jahren an China verlieren.

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